Schon wieder frei, |
allerdings nicht so ganz freiwillig. Heute geschah das, was ich nach den letzten Wochen in der Firma schon geahnt hatte. Gegen 10:00 Uhr wurde ich von meinem Abteilungsleiter ins Büro meines Chefs gebeten und mir war klar was jetzt geschehen würde. Nach eine kurzen Ansprache wurde mir die betriebsbedingte Kündigung zum 31. März 2006 überreicht. Betretene Stille. In so einer Situation, die sicherlich für alle schwer ist, weis man einfach nicht was man sagen soll. Ich habe die Kündigung dann unterschrieben und mir noch angehört, wie mein heutiger Arbeitstag aussehen wird.
Wie bei uns und in der Branche üblich, wurde ich per sofort freigestellt. Zuerst rief ich dann natürlich Gunnar an, der es auch nicht fassen konnte und räumte dann also meinen Schreibtisch und meinen PC auf. Packte, bzw. löschte persönliche Dinge. Kurz nach dem Gespräch mit der Geschäftsleitung wurden schon mein Mailkonto und der Zugang zum Intranet gesperrt aber ich bekam die Mail mit der Info meiner Entlassung für alle Kollegen noch mit.
Was dann passierte beeindruckte mich mehr als die Kündigung selbst. Kolleginnen kamen weinend in mein Büro, andere drückten mir einfach ihr tiefes Bedauern aus. Pam kullerten auch die Tränen und ich versprach ihr noch wie sonst auch immer, mit ihr Mittag essen zu gehen. Vorher machte ich mit meinem Abteilungsleiter noch eine Kurze Übergabe und drehte dann eine Abschiedsrunde durch die Büros.
Als ich dann gegen 13:00 Uhr nach Hause fuhr, öffnete ich das Cabriodach, ließ die Sonne in den Wagen und atmete tief durch.










wieso wurdest du gekündigt?