Bloginterview mit Hans-Georg von queergedacht.de und elbe-penthouse.de |
| Aufgeschrieben von Holger am 12. Mai 2009 in Bloginterviews und Blogs |
Im zweiten Blog-Interview möchte ich Hans-Georg vorstellen, der gleich zwei Blogs betreibt. Hans-Georg und seinen Freund kennen wir schon ziemlich lange auch persönlich.

1. Deine Blogs sind unter queergedacht.de und elbe-penthouse.de zu erreichen. Seit wann blogst du und was bedeutet es dir?
2. Bekommst du außer über die Kommentare noch anderes Feedback zu deinen Blogs? Würdest du auch ohne Kommentar-Funktion bloggen?
3. Wie viel Zeit verbringst du im Schnitt pro Woche mit deinen eigenen Blogs?
4. Ich weiß, dass du dir sehr viel Arbeit damit machst bzw. gemacht hast, Beiträge aus deinem alten Blogsystem ins neue zu übertragen, gerade weil deine Blogs für dich auch eine Art Tagebuch sind, in denen du auch Jahre später noch gern stöberst. Wie siehst du persönlich die Zukunft beider Blogs und der Blogs im Allgemeinen?
Queergedacht ist aus meiner Sicht ein Blog voller Leben und ich beabsichtige derzeit nicht, damit aufzuhören.
Manchmal gibt es ein “crossover” sodass ich entscheiden muss, in welchem Blog darüber schreibe. Ich habe auch schon in beiden Blogs den gleichen Beitrag veröffentlicht.
Generell sehe ich im “blogging” großes Potenzial, was Meinungsbildung und Nachrichtenaustausch angeht. Der große Erfolg der Petition zur Änderung des Telemediengesetzes ist z.B. u.a. auch darauf zurückzuführen, dass darüber in diversen Weblogs berichtet wurde. Auch ich habe auf dem Weg davon erfahren und habe die Petition unterschrieben. Auch die Sache mit der Eisdiele in Berlin, in der Schwule und Lesben diskriminiert worden sind, ist durch die Bloggerwelt gegangen wie ein Lauffeuer. Es wurde zum Boykott dieser Eisdiele aufgerufen. Ein Kiss In wurde veranstaltet und die Eisdiele musste wegen der Menschenmassen einige Stunden schließen. Blogger sind auch Konsumenten und Kunden. Negative wie positive Erfahrungen können über Blogs verbreitet werden und das Kundenverhalten beeinflussen, ja, ich gehe soweit zu behaupten, dass auch politisch Einfluss genommen werden kann, wenn sich genügend Blogger mit einem Thema beschäftigen.

Hans-Georg
5. Welches Mitspracherecht hat dein Freund bei deinen Beiträgen? Liest er sie bevor du sie veröffentlichst, sprichst du Themen mit ihm ab und hat er auch schon mal Einwände?
6. Blogst du eher spontan oder bereitest du deine Beiträge vor?
7. Du blogst unter deinem richtigen Namen. Schränkt dich das ein in dem was du schreibst, oder anders gefragt, würdest du andere Themen anschneiden wenn dein Blog anonymer wäre?
8. Was war dein schönstes Blog-Erlebnis?
9. Sicherlich gab es auch bei dir, wie bei vielen anderen Bloggern, schon mal den Gedanken damit aufzuhören. Wenn ja, was war der Grund und was hat dich dazu bewogen, weiter zu bloggen?
10. Wie viele Blogger hast du schon persönlich kennen gelernt?
Anne, Holger, Karin, Lucki und Tim.
Ich wünsche und hoffe sehr, dass es bald mehr werden.
Viele Leser würde jetzt bestimmt auch noch interessieren von wo aus du deine Beiträge verfasst. Zeigst du es uns?

Vielen Dank
Das mit den Bloginterviews ist echt eine schöne Sache und eine super Idee!Was hat dich denn dazu inspiriert?Ganz liebe Grüße euch Pinnebergern!Lena