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Bloginterview mit Barbara von A su salud

Aufgeschrieben von Holger am 14. Mai 2009 in und

Ich habe zwar längst noch nicht alle Fragebögen verschickt, da trudeln auch langsam die Antworten ein.
Die Dritte im Bunde ist Barbara, die in Spanien lebt und die ich eher zufällig in der Blogosphäre ausgemacht habe.

1. Dein Blog ist unter www.ampuria.de/wordpress/ zu erreichen. Was bedeutet dir dein Blog bzw. das Bloggen?

Bloggen ist für mich Freizeitbeschäftigung und Kommunikation.

2. Du bist ja schon vor Jahren nach Spanien ausgewandert. Viele deiner Beiträge erzählen von deinem Leben dort und von den Schönheiten und natürlich auch den Schwierigkeiten in Spanien. Kann man sagen das Spanien deine neue Heimat geworden ist, oder gibts doch einen Funken Heimweh nach Deutschland?

Bei meinen Besuchen in Deutschland ist nie wieder ein Funken von Heimweh oder Sehnsucht übergesprungen. Ich habe aber für mich gelernt, dass ich eigentlich überall dort leben könnte, wo es mir gefällt. Das muss nicht Spanien sein, aber nie wieder Deutschland. Ich habe gelernt loszulassen.

3. Hat das bloggen dir in der Anfangszeit in Spanien geholfen nicht den Kontakt nach Deutschland zu verlieren?

Ja, das war ganz wichtig für mich, weil ich ja alleine in ein fremdes Land gezogen bin und den Kontakt nicht verlieren wollte. Es ist auch heute noch so.

4. Thema Kommentare: Egal über was du bloggst, kurz nachdem du einen Beitrag veröffentlicht hast, hagelt es Kommentare das so mancher Blogger (mich eingeschlossen) blass vor Neid wird. Wundert dich das auch manchmal oder freust du dich einfach nur über dieses große Feedback.

Siehst du das so? ;-) Mich wundern manchmal die vielen Kommentare, zumal ich ja in meinen Beiträgen nicht besonders “gesprächig” oder unheimlich Weltbewegendes von mir gebe. Ich schreibe nur spontan. Vielleicht gefällt das und natürlich freue ich mich sehr darüber!

5. Welche Themen sind in deinem Blog tabu?

Alles, was sich bei mir tief im Herzen befindet, meine Traurigkeit, meine Ängste und Zweifel. Ich würde nichts Persönliches über meine Liebsten und die vielleicht damit verbundenen Probleme öffentlich machen.

6. Du blogst nicht anonym. Schränkt dich das ein in dem was du schreibst, oder anders gefragt, würdest du andere Themen anschneiden wenn dein Blog anonym wäre?

Manchmal schränkt es schon etwas ein und ich würde in einem anonymen Blog mehr mein Innerstes nach Außen kehren wollen. Aber so what….es ist ok, so wie es ist.

7. Hast du durchs Bloggen schon mal irgendwie Probleme bekommen, sei es durch Freunde, Familie oder Arbeitskollegen?

Ja, mit meinem Lebensgefährten. ER hat anfangs keine Ahnung gehabt, was Bloggen eigentlich ist, hat auch mein Zwinkern in einigen Beiträgen nicht verstanden, wenn ich über IHN geschrieben habe. Es gab MIßverständnisse, aber nun kann er besser damit umgehen.

8. Sicherlich gab es auch bei dir, wie bei vielen anderen Bloggern schon mal den Gedanken damit aufzuhören. Wenn ja, was war der Grund und was hat dich dazu bewogen weiter zu bloggen?

Nein, ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, mit dem Bloggen aufzuhören. Mir würde echt etwas fehlen ;-)

9. Für mich ist das Blog ja auch so eine Art Tagebuch, deshalb unternehme ich ziemlich viel, damit keine der Beiträge z.B. durch einen Wechsel der Software oder einem Serverumzug verloren geht. Wie ist das bei dir. Hängst du genauso an deinen alten Beiträgen?

Ich liebe z.B. das plugin “vor einem Jahr” und finde es manchmal höchst interessant, was ich in dieser Zeit geschrieben habe und was passiert ist an diesem Tag. Veränderungen, das Kommen und Gehen der Gäste …Obwohl ich sehr selten in ganz alten Beiträgen rumstöbere, ist es ein gutes Gefühl, fast alles noch beisammen zu haben.

10. Wie viele Blogger hast du schon persönlich kennen gelernt?

Es sind so 5-7 Menschen, die ich persönlich kennengelernt habe.

Und hier nun noch ein Bild von Barbara und dem Platz von dem aus ihre Beiträge in die Welt gehen.

Vielen Dank, für deine Antworten.

Ich habe zu danken.

Kommentare

Hans-Georg meinte am 14. Mai 2009

Holger, du hast dir mit den Fragen wirklich sehr viel Mühe gemacht, sie sind jeweils auf die Person zugeschnitten, die du interviewt hast. So wird die ganze Aktion wirklich sehr interessant. Hut ab!

Holger (Autor des Artikels) meinte am 14. Mai 2009

Genau, ist ja auch kein Stöckchen(!) und deswegen dauert es ja auch etwas länger bis jeder seinen Fragebogen von mir bekommt. Also Geduld :-)

barbara meinte am 15. Mai 2009

diese verspielten Gläser sehen ja schrecklich aus;-)

Ansonsten bin ich ganz der Meinung von Hans-Georg. Da bekommt man eine ganze Menge von dem Menschen mit, der hinter dem Blog steht. Ich freue mich schon auf die nächsten Interviews.

Holger (Autor des Artikels) meinte am 15. Mai 2009

Ist da nur das rechte Glas entspiegelt?

barbara meinte am 16. Mai 2009

nein, es sind natürlich beide entspiegelt, aber doof fotografiert;-) Vielleicht bekomme ich das mit Photoshop weg.

Hans-Georg meinte am 16. Mai 2009

Ich finde die Aufnahme toll, hat was mystisches.

Holger (Autor des Artikels) meinte am 16. Mai 2009

Auf Wunsch von Barbara hab ich das Bild jetzt geändert.
Frauen sind eben auch eitel.

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