Von Drachen und Plastiksteinchen |
28.08. – 04.09.04
Ich glaube wir haben diesen kleinen Dänemarktripp mit Jörn & René schon weit vor unsere Hochzeit geplant und letzte Woche war es nun so weit. Wie immer ist samstags der Anreisetag in dänischen Ferienhäusern und man weiß nie so genau, ob das Haus, das man gebucht hat, auch den mehr oder weniger aussagekräftigen Katalog-/Internet-Bildern entspricht.
Gunnar und ich reisten wie gesagt am Samstag an, Jörn und René wollten am Sonntag hinterher kommen. Wir waren von dem Haus angenehm überrascht. Es war groß, hell und freundlich und vor allem sauber. Alles was da sein sollte, war auch da und so machten wir nach dem Auspacken erstmal einen kleinen Ausflug in die nähere Umgebung. Das Wetter war nicht so schön, aber damit muss man um diese Zeit in Dänemark rechnen.
Am Sonntag kamen dann auch Jörn und René an. Die Tage verbrachten wir mit kleinen Ausflügen, die Abende mit Spielen, Lagerfeuer und Wein. Nach zweieinhalb Tagen wurde das Wetter allmählich besser. Am liebsten waren Gunnar und ich am Strand, und dort zeigte mein Hase mir auch wie ich mit meinem neuen Drachen Loopings fliegen kann.
Ab Mittwoch brannte dann die Sonne vom Himmel. Der Sommer war zurück. Jörn und René wollten gerne ins Legoland Billund und so nahmen wir uns den Donnerstag hierfür vor. Das Legoland ist natürlich eher was für Kinder und so waren diese auch eindeutig in der Überzahl. Die kleinen, naturgetreu aus den Plastikstecksteinen nachgebauten Städte verschiedener Länder waren aber schon nett anzuschauen.
Um aus dem Miniatur-Land aber auch einen Freizeitpark zu machen, gab es natürlich noch einige Fahrattraktionen. Kleine Achterbahnen, eine Wildwasserbahn und diverse Karussells sorgten für ein wenig Nervenkitzel. Am geilsten fanden Gunnar und ich aber die “Power-Builder”: Hier waren an mehreren echten Industrie-Robottern, je zwei Sitze befestigt, die dann ruckartig hin und her geschleudert wurden. Der Clou war aber, dass man die Bewegungen und deren Stärke selber bestimmt. Vorher bekamen wir nämlich eine Chipkarte, auf der wir den Bewegungsablauf des Robotters, je nach dem wie viel man ab kann, abspeichern mussten. Von langsamen Walzer bis Rock’n‘Roll war alles dabei. Was wir wählten ist klar, oder?
Als wir dann aber in den Sessel am Robotterarm saßen und die Chipkarte abgegeben hatten, war uns gar nicht mehr so geheuer, was wir da vorher ausgewählt hatten. Aber auch wenn die “Fahrt” richtig heftig war und wir am lauteten gejuchst hatten, hat es richtig spaß gemacht. Leider konnten wir aber nicht noch mal, da ja Jörn und René sonst so lange hätten warten müssen. Am späten Nachmittag fuhren wir dann wieder in unser Ferienhaus und verbrachten den Abend am Lagerfeuer.
So eine Woche geht schnell vorbei und nachdem wir Samstagmorgen gefrühstückt und das Haus geputzt hatten, machten wir uns schon wieder auf den Weg nach Hause. Jörn und René wollten noch nach Neumünster, wir führen die vier Stunden zurück über Husum, offen natürlich.

















