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Man könnte auch schlechter wohnen...

Aufgeschrieben von Holger am 22. Juli 2010 in

Am letzten Wochenende hatten wir Besuch von einer Kollegin von Gunnar und ihrem Freund. Er kommt aus Sydney und so sprachen wir, nachdem wir mit den Beiden unseren Australienfilm gesehen hatten, auch über die Stadt, das Land, übers Auswandern und das Wohnen in Sydney.

Im Film entdeckte Gunnars Kollegin auch ein Haus, das die perfekte Residence wäre. Es liegt direkt am Circular Quay und an der Oper und nennt sich “The Toaster” (im oben Bild markiert).

Am nächsten Tag fand Gunnar auch bei einem Luxus-Makler eine Wohnung in diesem Gebäude. Hier ein paar Eckdaten. Eines Vorweg: der Preis ist auf Anfrage.

Die Wohnung erstreckt sich über die gesamte 11. Etage und hat eine Wohnfläche von ca. 715 qm. Sie ist ausgestattet mit drei Schlafzimmern die je ein eigenes Bad haben, 2 separate Ankleideräume, ein großzügiges Arbeitszimmer mit Blick auf den Circular Quay, großer Wohn- und Essbereich, 2 Nord/Nord-Ost Balkone, Billiard-Raum mit Bar, Wein-Keller, Fahrstuhl direkt in die Wohnung, 5 Garagenstellplätze.

Aber entscheidend ist doch der einmalige Blick auf die Oper und den Botanischen Garten. Wer Interesse hat, hier geht es zum Exposé. Über eine Einladung zum Einwohnen würden wir uns sehr freuen (vorzugsweise um Silvester herum).

Australien erfahren

Aufgeschrieben von Holger am 18. Juli 2010 in und

Australien Rundreise vom 27.12.2009 bis 27.01.2010

Wir hatten uns lange auf diese Reise vorbereitet und die einzelnen Routenabschnitte schon im Voraus geplant, denn nichts ist schlimmer am Morgens nicht zu wissen wo man am Abend sein wird, oder ob man sein Ziel überhaupt rechtzeitig erreichen wird.

Auf der Karte seht ihr die Strecke, die wir mit unserem Wohnmobil zurückgelegt haben in blau, die Strecke in rot sind wir geflogen.


Australien Tour 2009/2010 auf einer größeren Karte anzeigen

Für die Statistiker:
Insgesamt sind wir 5.624 Km mit dem Wohnmobil gefahren und haben für 528,50 Euro Diesel verbraucht.

Hier die Reiseberichte der einzelnen Abschnitte:

  1. Angekommen und die Blue Mountains
  2. Innenansichten
  3. Silvester in Sydney
  4. Die ersten Kangaroos
  5. Wilsons Promontory
  6. Melbourne
  7. Great Ocean Road
  8. Hahndorf
  9. Adelaide
  10. Aufbruch ins Outback
  11. Coober Pedy
  12. Uluru (Ayers Rock)
  13. Kata Tjuta (Die Olgas)
  14. Kings Canyon
  15. Alice Springs
  16. Sydney
  17. Außerdem: Der Vorkucker auf unseren Australienfilm

Australien erfahren (16) Sydney

Aufgeschrieben von Holger am 24. Juni 2010 in und

Tag 26 – 30 (23. – 27. Januar 2010)

Heute nun der letzte Teil unseres kleinen Australien-Reiseberichts. Es geht von Alice Springs zurück nach Sydney. Schon am Vorabend hatten wir die Reisetaschen gepackt und das Wohnmobil sauber gemacht. Wehmut kam noch nicht auf, denn wir freuten uns auf die kommenden vier Tage in Sydney und hatten dort noch so einiges vor.

Die Formalitäten bei der Abgabe des Wohnmobils waren schnell erledigt und die 4.500 Euro Kaution bekamen wir zurücküberwiesen. Ein Taxi brachte uns zum kleinen Flughafen von Alice. Wir hatten noch etwas Zeit, die wir mit surfen und Leute begucken verbrachten. Heute war es nicht ganz so warm – knapp unter 40 Grad. Zu Fuß ging es über das Rollfeld zur wartenden Maschine die pünktlich abhob. Vor uns lagen 2:50 Std. Flug, unter uns präsentierte sich das Outback, wie man es sich vorstellt: leuchtend rot so weit man blicken kann. Oben in der Maschine wurde einem bewusst wie riesig dieses Land ist und wie großartig.

Sydney begrüßte uns mit Regen. Im Feierabend-Verkehr brachte uns das Taxi zum Hotel. Die 10 Meter vom Taxi zum Hoteleingang sorgten dafür das wir komplett durchnässt waren. Ok wir hatten auch nicht viel an, aber es goss auch wie aus Eimern. Ein netter Empfang. Trotzdem erkundeten wir am ersten Tag noch die Stadt. Der Regen legte sich auch schnell wieder und so konnte man sich wenigstens draußen aufhalten.

Der nächste Tag war Gunnars Geburtstag, aber leider keine Wetterbesserung in Sicht. Wir beschlossen den Tag mit Ausflügen auf den zahlreichen Fähren zu verbringen. Am Nachmittag klärte sich das Wetter etwas. Hoffnung kam auf, denn am nächsten Tag wollten wir einen ganz besonderen Spaziergang unternehmen.

Doch auch am nächsten Tag sah es nicht besser aus, als der Wecker früh morgens klingelte. Wir waren aber froher Dinge, dass es noch aufklaren würde. Das tat es auch, nach dem Frühstück war es schon besser und wir machten uns auf zum Bridge Climb, meinem Geburtstagsgeschenk für Gunnar. In einer kleinen Gruppe ging es hinauf auf das Wahrzeichen Sydneys, der Harbour Bridge. Bei angenehmen Temperaturen begrüßten wir ganz oben Blinking Billy und genossen den atemberaubenden Blick, über wohl eine der schönsten Städte der Welt.





Am nächsten Tag war Australia-Day, der wichtigste Feiertag der Aussies. Die Stadt war voller Menschen, denn hier wird nicht nur an einem bestimmten Ort gefeiert, sondern überall. Natürlich auch auf dem Wasser. Vormittags führen wir nach Bondi zum Frühstück ins Spedo Cafe. Danach ging es zurück in die Stadt, wo wir mit unserer Fähre mitten in ein Rennen von großen Windjammern gerieten, während über uns ein Hubschrauber mit einer riesigen Australien-Flagge seine Runden drehte. Gänsehaut-Feeling. Den Abend verbrachten wir in Darling Harbour mit einem sehr leckeren Essen, Sangria und einem wunderschönen Abschlussfeuerwerk. Ein gelungener Tag und ein schöner Abschied von Sydney.



Unser letzter Tag. Der Flieger ging erst um 17:40 Uhr. Zeit genug noch dem Toronga Zoo einen Besuch abzustatten. Mit der Fähre ist man von der City in knapp 20 Minuten da und von dort hat man noch mal ganz andere Ausblicke auf die Stadt.

Am Nachmittag ging es dann über Singapur und London im A 380 zurück ins frostige Deutschland.

Unser Fazit: Australien ist ein wunderschönes Land, für das man sich Zeit nehmen muss. Die Entfernungen sind riesig und die klimatischen Verhältnisse mitunter nicht Jedermanns Sache. Wer hier Urlaub macht, der will was sehen vom Land und sollte sich aber bewusst darüber sein, dass es oft sehr anstrengend ist und damit ist nicht nur die Anreise aus Europa gemeint. Uns hat es gefallen und wir waren mit Sicherheit nicht das letzte mal dort.

Wir würden uns sehr über Kommentare zu diesem 16-teiligen Reisebericht freuen und von euch erfahren wie er euch gefallen hat, ob er zu kurz, zu lang, zu langweilig war, zu wenig Bilder, zu viele Bilder zu viel Informationen oder doch zu wenig hatte und was euch am besten gefallen hat und was evtl. noch fehlt. Schreibt es uns.

Australien Erfahren (15) Alice Springs

Aufgeschrieben von Holger am 11. Juni 2010 in und

Tag 22 – 25 (19. – 22. Januar 2010)

Nach dem Kings Canyon stand unsere letzte Etappe durchs Outback und eigentlich auch unsere letzte große Fahrt mit dem Wohnmobil an. Es ging in die Mitte Australiens, nach Alice Springs. Auf der Fahrt sahen wir mal wieder Kamele, aber natürlich keine Kängurus. Wir mussten leider einen großen Umweg fahren, da die Abkürzung zum Stuart Highway unbefestigt und damit für unser Fahrzeug nicht geeignet war.

Auf dem Weg nach Alice mussten wir genau zwei Mal abbiegen und jedes der drei Teilstrecken war landschaftlich anders. Das erste war richtig hügelig, es folgte eines was von den Pflanzen und den Farben ein wenig an die Toskana erinnerte und das letzte war dann wieder hügelige Steppe bis es dan langsam immer grüner wurde.



Alice Springs ist nicht sonderlich groß, hat aber dennoch Einiges was sehenswert ist. So schauten wir am ersten Tag nach der Ankunft zuerst einmal in die Stadt und machten uns schlau darüber, wo unser Vermieter sich befindet und ab wann wir am Samstag dort unser Wohnmobil abgeben können. Danach fuhren wir auf den am Rande von Alice gelegenen Anzac Hill, von wo aus man einen schönen Ausblick auf die ganze Stadt hat. Den Rest des Vormittags verbrachten wir damit, uns die Einkaufsstraße und ihre vielen Galerien mit Aborigines-Kunst anzuschauen.

Am Donnerstag stand dann für uns nicht Shopping, sondern Landesgeschichte auf dem Plan. In Alice Springs gibt es einige Museen und Einrichtungen bei denen man viel über Alice und Australien und einige Besonderheiten lernen kann und wo Besucher gern gesehen werden. Drei sehr sehenswerte haben wir heute besucht:




Am Abend gingen wir im Restaurant Hanuman (im HotelCrown Plaza) noch sehr lecker tailändisch Essen und anschließend schauten wir uns die Stadt im Sonnenuntergang vom Anzac Hill an.

Unseren dritten Tag in Alice Springs verbrachten wir damit, dass wir vor unseren Abflug nach Sydney noch mal kurz zum Einkaufen in die Stadt führen und dann die ganze Schmutzwäsche wuschen, die sich in der letzten Woche angesammelt hatte. Den Rest des Tages verbrachten wir am Pool, bevor wir am späten Nachmittag damit begangen unsere Reisetaschen zu packen.

Down Under, der Film - Vorkucker

Aufgeschrieben von Holger am 5. Juni 2010 in und

Patrick hatte in den Kommentar zum Beitrag über unseren Australienfilm gefragt, ob es denn einen Vorkucker gegben wird. Den gibt es jetzt. Gunnar hat ihn gestern abend noch geschnitten und heute haben ich ihn dann zu YouTube hochgeladen und per AudioSwap mit Musik unterlegt, da man ja nicht einfach irgendwelche Titel nehmen kann. Der Film zeigt natürlich nur einen kleinen Ausschnitt des “Großen” und nur einen winzigen unseres Urlaubs. Eben 30 Tage in 5:30 Minuten.

Update 06.06.2010: Jetzt auch in HD!

All The Lovers - Kylie

Aufgeschrieben von Holger am 2. Juni 2010 in und

Darauf haben ja schon viele Fans gewartet und ich muss sagen, toller Titel und ein extremst leckeres Video.

Australien erfahren (14) Kings Canyon

Aufgeschrieben von Holger am 28. Mai 2010 in und

Tag 20 + 21 (17. + 18. Januar 2010)

Vom Ayers Rock Resort aus sind es nur etwa 3 Autostunden bis zum Watarrka Nationalpark in dessen Mittelpunkt sich der Kings Canyon befindet. Dieser Canyon mit seinen steil abfallenden Felswänden und Schluchten war das Ziel dieser kurzen Etappe. Den Nachmittag verbrachten wir am Pool unseres Campingplatzes (wir wollten mal was anderes sehen als rote Steine) und brachen erst am nächsten Tag zur Wanderung auf, derer es zwei gibt. Eine kurze, einstündige Tour führt zu einem Aussichtspunkt, die andere ist eine Rundtour von etwa sechs Kilometern, wofür man ca. 4 Stunden benötigt.




Down Under, der Film

Aufgeschrieben von Holger am 21. Mai 2010 in

Vor ein paar Tagen war es soweit, sneak preview des neuen Films “Down Under” von Gunnar. An diesem Abend waren alle Beiteiligten des engagierten Projektes geladen: Regie, Regieassistent, Cutter, Best Boy(s), Kameramann, Fotograf, Ton, Tonassistent und ein paar Kritiker.

Nach dem 88minütigen Film konnten wir noch ein paar Stimmen der Gäste einfangen: “Wunderschöne Aufnahmen von einem wunderschönen Land.“, “Grandiose Regiearbeit, aber auch die Darsteller waren ihrer Aufgabe gewachsen.“, “Einfach nur schön.“, oder aber auch “Zum Ende hin, war ich den Tränen nah.“.

Australien erfahren (13) Kata Tjuta (Die Olgas)

Aufgeschrieben von Holger am 12. Mai 2010 in und

Tag 19 (16. Januar 2010)

Etwas verschont vom Touristenansturm, aber nicht minder sehenswert sind die ca. 30 Km vom Uluru entfernten Olgas (Kata Tjuta), eine beeindruckende Felsformation, wobei der höchste von ihnen, der Mount Olga, stolze 1066 Meter misst. Die Olgas sind kein Monolith wie der Uluru, sondern eine Ansammlung gigantischer, verwitterter Kuppelsteine mit Schluchten, Spalten und Tälern.



Auch hier gibt es einen Aussichtspunkt, von dem man die Olgas in ihrer ganzen Pracht sehen kann. Ich hoffe das Panorama (Bild 1) ist für den ein oder anderen nicht zu breit, aber weniger war nicht drin.



Es gibt mehrere Wanderungen durch die Olgas. Ich war von gestern aber noch etwas erschöpft und so machten wir nur zwei kurze Wanderungen und fuhren dann zurück nach Yalunda, was Gunnar aber wohl auch ganz recht war. Im dortigen Shopping-Center gönnten wir uns dann erst einmal einen Wrap und einen leckeren Eis-Café.

Australien erfahren (12) Uluru (Ayers Rock)

Aufgeschrieben von Holger am 2. Mai 2010 in und

Tag 17 + 18 (14. + 15. Januar 2010)

Unser nächstes großes Ziel war der Uluru. Von Coober Pedy aus wären es 728 Km bis dorthin, weshalb wir nach 485 Km in Erldunda eine Übernachtung einplanten.

Am nächsten Morgen ging es dann früh weiter zum Uluru, der im westlichen Kulturkreis auch Ayers Rock genannt wird. Der riesige Monolith ist für Australien-Urlauber eines der großen Anziehungspunkte. Er ist 348 Meter hoch und hat einen Umfang von 9,4 Km. Sein Alter wird auf mindestens 600 Millionen Jahre geschätzt. Für den Aboriginal-Stamm der Anangu ist der Uluru seit über 10.000 Jahren eine heilige Stätte und seit 1985 wieder offiziell in ihrem Besitz.



Wir hatten uns vorgenommen den Uluru zu umwandern. Bis vor kurzem war der Wanderweg um ihn herum noch ca. 10 km lang, mittlerweile wurde er aber auf 13,4 erweitert, um einige heilige Bereiche der Aborigines nicht zu stören. Circa 3,5 Stunden sollte die Tour dauern und es wurde empfohlen bei heißem Wetter (wir hatten 39°C) pro Stunde und Person 1 Liter Wasser zu trinken. Das würde allerdings bedeuten, dass wir mit 7 Wasserflaschen plus unserer Fotoausrüstung losmarschieren müssten. Wir begnügten uns mit 2 Litern (dies ist aber bitte nicht als Empfehlung zu sehen, denn es war eindeutig zu wenig!).

Uluru bedeutet in der Sprache der hiesigen Aborigines “schattiger Platz”, was aber eindeutig nicht für den Wanderweg galt. Man sollte die Umrundung deshalb auch nur in den Morgen- oder Abendstunden machen und nicht wie wir zur Mittagszeit, von Schatten war weit und breit nichts zu sehen. Die Umrundung lohnt sich aber auf jeden Fall, denn nach jeder Biegung sieht der riesige rote Stein anders aus.


Am Abend fanden wir uns dann noch mit vielen weiteren Touristen am Sunset Point ein um den Ayers Rock im Sonnenuntergang glühen zu sehen. Das Glühen blieb aber leider aus, aber dennoch wird dieser Tag für uns unvergesslich bleiben.

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