Schon vor einigen Wochen hatte meine Mutter bei einem Telefonat mit mir angekündigt, dass sie uns dann, wenn mein Bruder aus dem Urlaub zurück ist und wenn auch wir von unserer Reise nach Budapest wieder da sind, zum Kaffee einladen will und uns was erzählen möchte.
So eine Einladung zum Kaffee ist nicht ungewöhnlich, auch nicht, dass sie meinen Bruder, Gunnar und mich gemeinsam einläd, nur eben die tatsache das sie ankündigt uns was sagen zu wollen.
Ich mag es ja nicht, einem so im Dunkeln und Wochen lang grübeln zu lassen, was denn nun der Inhalt des Gespräches sein wird. Ich bin mir mittlerweile zwar ziemlich sicher was es sein wird, aber dennoch hätte ich es besser gefunden, wenn sie entweder nichts gesagt hätte oder aber einfach schon am Telefon einen Hinweis gegeben hätte.
Nun, ob ich richtig liege entscheidet sich in knapp zwei Wochen.
Dieses Wochenende haben wir im Weserbergland bei unseren Freunden Bernie und Sören verbracht. Anlass war diesmal die gemeinsame Geburtstagsfeier der Beiden und da Sören mittlerweile ein ganz bestimmtes Alter erreicht hat (man sieht es ihm nicht an), wurde auch etwas größer gefeiert.
Wir kamen gestern schon etwas früher an und könnten den Beiden noch ein wenig beim Dekorieren helfen. Gefeiert wurde im Garten von Sörens Eltern mit ca. 45 Gästen die aus den unterschiedlichsten Ecken der Republik angereist kamen. Ein paar davon kannten wir bereits, einige andere lernten wir kennen. Für unser leibliches Wohl wurde reichlich gesorgt und so fühlten wir uns auch pudelwohl. Am Ende des Abends betätigte sich Bernie noch für die Gäste die im Ort übernachteten, einschließlich uns, als Chauffeur.
Nach einer kurzen Nacht wurde heute morgen mit einigen Gästen zusammen in einem Lokal an der Weser in Hameln gefrühstückt. Ein gelungener Abschluss.
Am nächsten Wochenende haben wir die Beiden dann bei uns zu Besuch, denn in Hamburg ist CSD Wochenende. Wir freuen uns schon.
In der Gegend im und ums Weserbergland, dort wo Bernie & Sören wohnen, gibt es etwas das bei uns im Schleswig Holsteinischen nicht so oft zu finden ist: Burgen & Schlösser. Schlösser haben wir ein paar, aber eine Burg fällt mir spontan nicht ein.
Als wir die Beiden nun an diesem Wochenende seit langem mal wieder besuchten, sahen wir uns natürlich auch ein paar dieser Bauwerke an. Wir starteten am Samstag mit der Wewelsburg in Büren-Wewelsburg. Sie beherbergt das historische Museum des Hochstifts Paderborn und eine Jugendherberge. Die Burg hat den Grundriss eines gleichschenkligen Dreiecks, was in der Welt selten und in Deutschland einmalig ist.
Gut das die Osterfeiertage noch nicht vorbei sind und wir den Montag noch vor uns haben. Ein wenig Erholung tut nämlich ganz gut. Während unsere Freunde im schönen Weserbergland Blumen umtopfen uns sich als Hilfe schnuckelige Gärtner ins Haus holen, haben wir das Wort Feiertage wörtlich genommen.
Gestern waren wir zu Hans-Georgs Geburtstag eingeladen. Es war sozusagen eine Doppelfeier, denn die Penthouse-Nachbarn feierten auch und so hat man kurzerhand beide Partys zusammengelegt.
Bevor wir uns aber auf den Weg zu den Jubilaren machen konnten, hatten wir auch noch einige Vorbereitungen zu leisten, denn einer schönen Tradition folgend wird Ostern immer bei uns gebruncht – ich glaube seit wir hier wohnen. Früh aufstehen war also angesagt.
Genau wie heute, denn die Gäste hatten wir zu um 11 Uhr bestellt. Der Brunch dauerte knapp vier Stunden. Allerdings wurde nicht die ganze Zeit gegessen und getrunken. Zwischendurch betätigten wir uns sportlich mit der Wii. Selbst meine Mutter traute sich an dieses neumodische Zeug. Nach dem Sport folgten ein falscher Hase und ein Spaziergang durchs Dorf. Danach war uns nach frisch gebackenen Waffeln und einem Kaffee/Tee.
Es war wie immer schön, die Sonne ließ sich auch mal blicken und allen schien es geschmeckt und Spaß gemacht zu haben. Wir werden diese Tradition also gerne fortsetzen. Der Abwasch war relativ schnell erledigt. Wir waren es dann aber auch. Nach 15 Minuten Power-Napping war ich wieder fit und habe eine österliche Blogrunde gedreht. Gunnar scheucht derweil Super Mario durch diverse Welten und nachher geht’s schön auf die Couch.
Wie bereits erwähnt hatten wir zum gestrigen Halloween ja Dinnergäste geladen. Schon am Vormittag begannen wir mit den Vorbereitungen. Wie immer wurden wir damit auch erst kurz vor dem Eintreffen der Gäste fertig und freuten uns um so mehr auf den “rosa Ferrari”, den es zusammen mit dreierlei Amuse Bouche gab.
Danach sollte es eine Steckrüben-Creme-Suppe mit einem Knusperspieß, einem frittiertem Majoranzweig sowie ebenfalls frittierten Steckrübenwürfeln als Einlage geben. Da es uns jedoch an einer Fritteuse fehlt, sollte das in einem Topf passieren. Beim Majoran funktionierte das auch alles bestens, als ich dann aber die Steckrübenwürfel vorsichtig ins heiße Öl gab, schäumte dieses sofort auf und ca. ein halber Liter vom heißen Öl ergoss sich über Kochfeld und Arbeitsfläche.
Ab da brach dann eine leichte Hektik aus, denn auf dem Kochfeld standen natürlich Topfe und Pfannen und die Kochfelder waren alle in Benutzung, sprich heiß. Also erstmal Alle Kochfelder aus, dann die Töpfe runter, aber wohin damit, schließlich waren sie heiß und von unten ölig. Das Öl lief jetzt auf die heißen Kochfelder (wir haben leider noch keine Induktion) und fing an zu qualmen. Die Esse saugte zwar das meiste davon ab, verhinderte aber nicht, dass der Rauchmelder der Küche Alarm schlug. Sofort sprang Gunnar auf einen Stuhl um diesen ruhig zu stellen. Ein Stück Küchenkrepp, mit dem wir dem Ölteppich aufzusaugen versuchten, kuschelte derweil mit einem Kochfeld und fing Feuer. Nach einer schnellen Löschaktion, musste jetzt eiligst Kochfeld und Arbeitsfläche gereinigt werden, damit wir weiterarbeiten konnten.
Das Kochfeld sah danach zwar aus, als wenn wir uns Montag gleich auf die Suche nach einem neuen machen müssten (und freuten uns insgeheim schon auf Induktion*), aber die Show musste ja weitergehen.
Nach der Suppe ohne frittierte Steckrübenwürfel, gab es noch ein Rinderfilet mit Oliven-Creme, Madeira-Jus, sowie einem Steinpilz-Cappuccino und zum Dessert ein Piña Colada Mousse – alles ohne ernstere Zwischenfälle.
*Während ich heute früh noch schlummerte, kümmerte sich Gunnar bereits um die Küche und hat auch das Kochfeld wieder in einen normalen Zustand versetzt. Es gibt also erstmal kein neues Kochfeld.
…dann müssen wir uns schon mal zwei Tage Urlaub nehmen, sonst ist das ja gar nicht zu schaffen. Heute also der erste Urlaubstag: Einkaufen. Insgesamt so ca. 5 Stunden, denn die Zutaten sind so vielfältig, dass man nicht alles in einem Laden bekommt. Zwischendurch haben wir uns eine kleine Kaffeepause gegönnt.
Zuerst ging es auf den Fischmarkt ins Frischeparadies. Dort wollten wir schon immer mal hin, denn wenn z.B. das Perfekte Dinner in Hamburg stattfindet, dann wird oftmals auch da eingekauft. Dort gibt’s schon sehr ausgefallene und exquisite Sachen, insbesondere Fisch. Allerdings, Fisch gibt es morgen nicht, wir haben dort nur landwirtschaftliche Produkte gekauft.
Weiter ging es in unseren Lieblingssupermarkt, Fleisch und fast alles andere besorgen. Danach zum Asialaden (nein liebe Gäste, wir essen morgen auch nicht asiatisch) und ins Reformhaus. Als allerletztes fuhren wir noch in unseren Zweit-Lieblingssupermarkt, all das besorgen, was wir in den anderen Läden vergessen haben.
Was genau es zu essen gibt, erfahrt ihr frühestens Sonntag, denn unsere Gäste lesen ja mit. Oben seht ihr schon mal eine kleine Auswahl unserer Einkäufe. Ein paar der Rezepte kommen sicherlich auch in den Rezepteblock, denn da tut sich ja sonst nix.
Hans- Georg hat es auf seine Seite ja bereits aufgeklärt: das zufällige Bloggertreffen war eine abgekartete Sache zwischen ihm und mir, nur die beiden Sörnies, die dieses Wochenende in der Hasenbude residierten, wussten davon nicht.
Bei uns hat sich übers Wochenende Besuch angekündigt. Nachdem wir wegen eine kleinen Unpässlichkeit meinerseits den Sörnies im August spontan absagen mussten, werden wir die Beiden die nächsten Tage beherbergen.
Heute abend ist erstmal Grillen angesagt und wir hoffen, dass sich das Wetter hält und nicht wie auf dem Foto unten das Grillgut verwässert wird.
… anders als man denkt. Das dachten sich sicherlich auch Bernie uns Sören, als Gunnar sie Mittwochabend anrief, um ihnen zu sagen, dass er ihren Besuch von Freitag bis Sonntag bei uns leider absagen muss.
Mir war in der Nacht zuvor nämlich dummerweise etwas dazwischen gekommen, was mich erstmal ins Krankenhaus brachte. Eine über 25 Jahre alte Darmgeschichte hat sich zurückgemeldet und die Ärzte wussten bis Mittwoch noch nicht genau, ob sich das von alleine erledigt, oder ob geschnitten werden muss. So lag ich dann erstmal bei Flüssignahrung und späterer Breikost zur Beobachtung fest. Am Freitag stand dann fest, ich darf nach Hause, damit sowas aber nicht noch mal passiert, steht in 4-6 Wochen noch ein kleiner Eingriff an.
Für unsere beiden Freunde tut es uns natürlich sehr leid, hatten sie sich doch so sehr auf das Highlight ihres diesmaligen Besuches, der heutigen CSD-Parade gefreut. Wir werden sie aber schon bald bei uns zu Besuch haben und die CSD-Parade 2010 mit ihnen ist schon fest im Kalender vermerkt.
All aboard, all aboard
On the glass bottom boat
It’s the greatest show that was ever afloat
Take a ride on the tide with the guide and see
The way out wonders of the deep blue sea
The deep blue sea, the deep blue sea
There’s a lot to see, in the deep blue sea
The sailfish sail and the blowfish blow
Cockles & mussels alive-alive-o
The hermit crab, he lives alone
You can’t even get him on the telephone
The halibut’s eyes turn up and in
He don’t know where he’s going, but he knows where he’s been
The deep blue sea, the deep blue sea
There’s a lot to see in the deep blue sea
The glass bottom boat, you will agree
Can show you the magic of the deep blue sea
Spiney crabs and white fish too
Will all be there, what a hullabaloo
With so many fish upon the sea
There’s hardly room for a fat sardine
The deep blue sea, the deap blue sea
There’s a lot goin’ on in the deep blue sea
Oh life on the glass bottom boat is great
(I’m the captain) You could use a mate
Now the turtle is slow, but not so dumb
He has his own condominium
A bluebird oyster was caught with “foyle”
He “swoyre” he didn’t even know the “goyle”
The deep blue sea, the deep blue sea
There’s a lot to see in the deep blue sea
The glass bottom boat, you will agree
Can show you the magic of the deep blue sea
The flyin’ fish was an awful ham
Made a three-point landing in a fryin’ pan
The porpoise has the most hutzpah
But the whales are ones with the built-in showers
Starfish, starfish, two-pence all
Abelone in the casserole
Winding, binding, joining up
Is growing, growing, growing up
Ahhh…
All aboard, all aboard
On the glass bottom boat
It’s the greatest show that was ever afloat
Take a ride on the tide with the guide and see
The way out wonders of the deep blue sea
All aboard, all aboard
On the glass bottom boat
It’s the greatest show that was ever afloat
Take a ride on the tide with the guide and see
The way out wonders of the deep blue sea
THEGLASSBOTTOMBOAT From the film “The Glass Bottom Boat” (1966)
(Joe Lubin) Doris Day – 1966
Hmm vielleicht ist es ganz positiv und sie ist frisch verliebt oder so… Drücke jedenfalls die Daumen, …
Meine Mutter beherrscht diese Disziplin auch erstaunlich gut, und dann ist es meistens was ganz banales…
@Hans-Georg Ich hoffe nicht, aber ich gehe auch davon aus, dass es was anderes ist.