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Unser rasantes Wochenende

Aufgeschrieben von Holger am 25. August 2010 in und

Vor ein paar Wochen erhielten wir eine Einladung zum 6. Rennen im Porsche Carrera Cup, das im Rahmen der DTM am letzten Wochenende im Holländischen Zandvoort stattfand. Eingeladen hatte ein Dienstleister meiner Firma, der eines der Rennteams sponsert.


Wir brauchten uns eigentlich nur um die Anreise kümmern, ansonsten wurden wir die ganze Zeit perfekt umsorgt. Zandvoort selbst ist ein Badeort, der irgendwo in den Siebzigern des letzten Jahrhunderts hängen geblieben ist. Sehr viel Beton an dem die Zeichen der Zeit gewaltig genagt haben. Wir reisten bereits am Freitag an. Unser Hotel war im wahrsten Sinne des Wortes das erste am Platz und lag direkt am Meer und an der Rennstrecke.

Am Samstag morgen ging es dann gleich los. Der Team-Chef und seine Assistentin holten uns im Hotel ab und versorgten uns mit allen nötigen Infos und Eintrittskarten. Die 500 Meter zur Rennstrecke und ins Porsche Fahrerlager legten wir zu Fuß zurück. Zuerst ging es zur Porsche Hospitality, wo wir ein wichtiges Bändchen ans Handgelenk bekamen, das nicht jeder bekommt. Wir befanden uns in einem großen Zelt mit Lounge-Charakter, fein eingerichtet mit Möbeln von Rolf Benz. Hier konnten wir uns zwischen den Rennen aufhalten und wurden mit Leckereien, die im 2 Stunden-Rhythmus wechselten, versorgt.


Die meiste Zeit wurden Rennen der DTM und im Seat Leon Supercopa gefahren. Im Porsche Carrera Cup selbst gab es nur zwei Entscheidungen (Samstag Qualifying, Sonntag Rennen). Die ließen wir uns natürlich nicht entgehen und drückten „unserem“ Team fest die Daumen. Zwischen den Rennen und wenn wir nicht gerade in der Hospitality waren bekamen wir Führungen. Es wurde uns alles genau gezeigt und erklärt. Auch für private Gespräche mit den Teammitgliedern war immer Zeit.

Als dann am Samstag alle Rennen gefahren wahren, war dann auch die Rennstrecke frei für uns, denn man ermöglichte uns eine Fahrt im Renntaxi. Nicht jedes Team verfügt über so einen Wagen, unseres schon. Es war ein Wagen aus dem Vorjahr, der mit einem Beifahrersitz ausgestattet wurde, aber ansonsten identisch mit den Rennfahrzeugen ist. Wie der Fahrer, mussten wir natürlich auch einen feuerfesten Rennanzug, Sturmhaube und Helm anziehen. Bei 28 Grad Außentemperatur nicht gerade angenehm. Dann ging es in die Boxengasse und einer nach dem anderen wurde mit dem schwarzen Boliden über die extrem kurvige Strecke in Zandvoort gefahren.

Nun bin ich dran. Ich zwänge mich in den Schalensitz und werde von einem Helfer mit dem Sechs-Punkt-Gurt fixiert. Körper und Sitz sind augenblicklich eins. Nur Arme und Beine kann ich noch frei bewegen, den Kopf ein bisschen. 450 PS, nur knapp über 1 Tonne Gewicht, keine Servolenkung, kein Bremskraftverstärker. Der Fahrer betätigt den Startknopf und Sekunden später werde ich mit einem Druck in den Sessel gepresst, den ich in einem Auto noch nie gespürt habe. Die Strecke besteht fasst nur aus Kurven und Kuppen und soll verdammt schwierig zu fahren sein. Das merke ich auch. Zeit zum nachdenken bleibt aber nicht, wenn man mit mehr als 200 Sachen auf eine Kurve zu rast und es erst im allerletzten Moment verzögert wird. Der Fahrer hat richtig zu tun. Ein Fehler und wir landen im besten Fall im Kiesbett. Dann aus der Kurve in die Zielgerade. Wieder werde ich in den Sessel gedrückt. Wir fahren noch eine Runde. Einfach nur geil. Beim Aussteigen geht es mir wie allen, die vor mir dran waren. Hochroter Kopf und ein Grinsen im Gesicht.



Am Abend gingen wir dann fein Essen. Am nächsten Tag weckten uns die Wellen vom nahen Meer, kurz bevor der Wecker klingelte. Zum Frühstück waren wir mit dem Rennteam bei Porsche verabredet. Am Vormittag dann das entscheidende Rennen. Unser Team holte keinen der ersten Plätze, liegt aber in der Gesamtwertung immer noch vorn. Am frühen Nachmittag verabschiedeten wir uns von allen. Wir haben an diesem Wochenende einen Sport, den wir bisher nur aus der Ferne kannten und die Menschen die ihn leben, hautnah kennengelernt. Wir erfuhren das Rennfahrer und die, die damit zu tun haben ganz normale Menschen sind, wie du und ich und dass sie einen ziemlich harten Job machen. Wir erlebten keine Spur von Arroganz oder elitären Gehabe, sondern einfach nur verdammt nette Menschen.

Zurück aus den Niederlanden

Aufgeschrieben von Holger am 22. August 2010 in

Vor ein paar Stunden sind wir aus Zandvoort zurückgekommen. Was wir dort unter Anderem das ganze Wochenende getrieben haben, könnt ihr anhand des Fotos vielleicht erahnen. Nur so viel für heute: Die Anzüge tragen wir nicht nur zum Spaß und nein, die Motorroller haben damit nichts zu tun! Mehr dazu in Kürze.

Kurzurlaub in Budapest

Aufgeschrieben von Holger am 14. Juli 2010 in

Bedingt dadurch, dass wir Anfang des Jahres ja bereits schon fast unseren gesamten Jahresurlaub aufgebraucht haben, bleibt für dieses Jahr nicht mehr viel übrig (bei mir neun, bei Gunnar 15 Tage). Wir begnügen uns deshalb den Rest des Jahres mit Kurzurlauben und verlängerten Wochenende, was ja auch ganz schön ist.

Durch unseren Australien-Flug konnten wir eine ganze Menge Meilen ansammeln die wir im September für einen Kurztripp nach Budapest, Ungarns Hauptstadt einlösen werden. Budapest soll genauso schön sein wie Dresden, sagte man uns, aber dort waren wir auch noch nie. Wir lassen uns also überraschen. Hotel und Flüge haben wir am Wochenende bereits gebucht, jetzt fehlen uns noch ein paar Ausflugstipps in der Stadt, zumal wir dort fast fünf Tage zeit haben. Unsere Freunde aus dem Weserbergland waren vor einiger Zeit ja auch schon da, in Bernies Blog habe ich den Bericht über Budapest aber nicht mehr gefunden. Wir werden die Beiden ja aber bald sehen, dann können sie uns ja auch noch mal live berichten.

Bei meiner Recherche habe ich noch ein Blog aus Ungarn gefunden, die auch sehr schön gemacht ist. Ich versteh zwar kein Wort von dem was dort geschrieben wird, das ist aber auch nicht unbedingt nötig: hungaryboy.blogspot.com

Paddeltour mit Insektenangriff

Aufgeschrieben von Holger am 12. Juli 2010 in

Bei diesen Temperaturen hält man sich am besten am, im oder auf dem Wasser auf. Haben wir gestern dann auch gemacht. Nach dem Frühstück schnappten wir uns unsere Kajaks und fuhren nach Vierlanden an die Dove Elbe (gesprochen doofe Elbe). Hier haben wir vor einiger Zeit schon mal gepaddelt und wollten jetzt die Strecke noch einmal fahren.

Am Allermöher Deich setzten wir die Boote ins Wasser und fuhren rechts herum Richtung Regatta-Strecke zur Gose Elbe. Dort beginnt das Naturschutzgebiet Reit, weswegen die Gose Elbe auch nicht mit Motorbooten befahren werden darf. Nur ab uns zu begegnen einem anderer Ruderer. Das Wetter war etwas bedeckt und kurzfristig hat es sogar etwas geregnet, aber bei den Temperaturen zur Zeit war das eine willkommene Erfrischung.

Die Gegend ist landschaftlich wirklich schön. Viele Vögel brüten hier, die Weiden der Landwirte gehen bis ans Wasser und auf der ganzen Strecke blühen Seerosen. Fotos gibt es leider nicht, denn bei einem ähnlichen Ausflug habe ich schon mal eine Kamera geschrottet.
Hier gibts aber Fotos von unserer damaligen Tour.

Gose und Dove Elbe werden durch den Neuengammer Durchstich verbunden. Während der Brutzeit vom 15. April bis zum 15. Juni darf der aber nicht befahren werden. Wir durften aber und haben es in einer Rekordzeit geschafft, denn kaum drin, überfielen uns Insekten, die das feuchte Klima in dem schmalen Kanal wohl sehr lieben. Paddeln und um sich schlagen, ist gleichzeitig kaum möglich, weshalb wir die Strecke, für die sonst eine Stunde angesetzt wird, in nur einer halben Stunde schafften. Der Rest der Strecke zog sich echt hin. Ich konnte über Google Maps leider nicht herausfinden wie man eine Strecke auf nem Fluß einzeichnet, von daher habe ich keine Ahnung wie lang die Tour war, aber wir waren ohne große Pause rund 5 Stunden unterwegs, was wir am Abend und heute extrem in den Schultern merkten. Aber auch wenn es mächtig anstrengend war, schön war es trotzdem.

Wen es interessiert, kann sich die Streck auch in groß anzeigen lassen.

Burgen- & Schlösser-Tour

Aufgeschrieben von Holger am 20. April 2010 in und

In der Gegend im und ums Weserbergland, dort wo Bernie & Sören wohnen, gibt es etwas das bei uns im Schleswig Holsteinischen nicht so oft zu finden ist: Burgen & Schlösser. Schlösser haben wir ein paar, aber eine Burg fällt mir spontan nicht ein.

Als wir die Beiden nun an diesem Wochenende seit langem mal wieder besuchten, sahen wir uns natürlich auch ein paar dieser Bauwerke an. Wir starteten am Samstag mit der Wewelsburg in Büren-Wewelsburg. Sie beherbergt das historische Museum des Hochstifts Paderborn und eine Jugendherberge. Die Burg hat den Grundriss eines gleichschenkligen Dreiecks, was in der Welt selten und in Deutschland einmalig ist.


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Hamburg ist sooo schön

Aufgeschrieben von Holger am 14. Dezember 2009 in und

Der gestrige dritte Advent begrüßte uns mit einem wunderschönen, freundlichen Gesicht. Das passte ganz gut, denn wir waren mit Mirjam, Jean und dem kleinen Mo zum Frühstück im Knuth verabredet. Nach dem Frühstück schlenderten wir ein wenig über den Altonaer Weihnachtsmarkt, der gerade seine Pforten öffnete. Hier durfte Mo ein wenig Karussell fahren.

Das Wetter war immer noch schön und fast wolkenlos, zu schade um jetzt schon den Heimweg anzutreten, deshalb entschieden wir uns noch einen Abstecher an die Elbe zu machen. Zuerst nach Blankenese zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man einen gigantischen Blick auf den Strom hat.

Danach ging es an den Strand. Es gibt so einige in Hamburg, aber der hier in Wittenbergen ist besonders schön. Kannten wir auch noch nicht. Hier begegnete uns auch der historische Dreimastschoner “Mare Frisium”.

Zum Aufwärmen ging es dann auf eine heiße Schokolade bzw. einen Glühwein zum Klövensteen in Rissen, wo uns im angrenzenden Park wilde Tiere begegneten.

Geheime Absprache mit Überraschung-Effekt

Aufgeschrieben von Holger am 20. September 2009 in und

Hans- Georg hat es auf seine Seite ja bereits aufgeklärt: das zufällige Bloggertreffen war eine abgekartete Sache zwischen ihm und mir, nur die beiden Sörnies, die dieses Wochenende in der Hasenbude residierten, wussten davon nicht.



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Urlaub, endlich Urlaub

Aufgeschrieben von Holger am 5. September 2009 in und

Die letzte Woche im Büro waren für Gunnar und für mich ziemlich stressig und so freuen wir uns natürlich umso mehr auf unseren Urlaub der Montag beginnt. Wir werden die Zeit nutzen unsere Australienreise weiter zu planen. Die Strecke steht jetzt eigentlich – rund 6.000 KM werden wir mit dem Wohnmobil zurücklegen – jetzt gehts ans Feintuning.

Gerade eben waren wir virtuell in Melbourne auf dem Eureka Tower, dem höchsten Wohnblock der Welt. Dort befindet sich im 88. Stockwerk die Aussichtplattform »Skydeck 88« mit einer kleinen Attraktion, die uns bestimmt gefallen wird. Aber schaut euch erstmal diesen kleinen Film an, bevor ihr weiterlest.

Wenn es die Wetterverhältnisse zulassen, hat man für 12 Aussie-Dollar die Gelegenheit sich mit »The Edge« – einem Kasten, komplett aus Milchglas – in 300 Meter Höhe 3 Meter aus dem Gebäude fahren zu lassen. Auf Knopfdruck des Instructors werden dann Wände, Decke und Boden durchsichtig. Was für ein Spaß.

Fahrrad-Content

Aufgeschrieben von Holger am 16. August 2009 in

Jetzt auch mal hier wieder Fahrradtour-Content. Wenn ich mich aufs Fahrrad schwinge dann meist um am Wochenende morgens Brötchen zu holen, oder aber wenn wir mal wieder eine Quer-Feld-Ein-Tour machen wollen, so wie heute.


Hier wohnt es sich mitunter sehr ruhig.


Das wäre ein feines Baugrundstück

Unsere Gegend hier ist extrem Grün und hat eine hohe Baumschuldichte. Da bleibt es nicht aus, das man schon mal vom normalen Weg abkommt und auf eine landwirtschaftlich genutzte Fläche kommt. Auf Treckerpfaden gehts dann weiter, bis auch dieser Weg an einem Wald endet und man sich entscheiden muss ob zurück oder ab durchs Gehölz. Mit unseren Gelände-Bikes fällt die Entscheidung nicht schwer und so geht’s dann eben nicht zurück sondern über Stock und Stein.
Hinterher freut man sich dann auf ein kühles Getränk und das sich zuvor abgeklemmte Körperteile langsam wieder mit Blut füllen.

Mit dem A380 nach Sydney

Aufgeschrieben von Holger am 22. Juni 2009 in und


Foto: Qantas

Wenn einer eine Reise tut… noch ist es zwar etwas hin bis wir uns Richtung fünften Kontinent bewegen, aber bis es soweit ist saugen wir mit Freude alle Informationen auf, die damit zu tun haben.

So auch einen Bericht über den Flug mit dem A380 von London über Singapur nach Sydney von Michael Stockhausen. Nach dem Lesen stieg die Vorfreude noch mehr. Auf den dicken Vogel und auf Australien.

Dank an Wolle für den Tipp!

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