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Bloginterview mit Rich von der Jausenstation

Aufgeschrieben von Holger am 7. Juni 2009 in und

Das heutige Interview habe ich mit Rich von der Jausenstation geführt, dessen Untertitel “Ein Österreicher und sein schwuler Arzt in Berlin” mich doch tatsächlich ein wenig in die Irre geführt hat. Aber Aufklärrung folgt jetzt.

1. Dein Blog Jausenstation erblickte (laut Archiv) vor etwas über zwei Jahren das Licht der Blogosphäre. Gabs davor andere Internet-Aktivitäten von dir?

Nichts, über was ich sprechen sollte, meint mein Arzt. Ich war halt jung und leichtsinnig.

2. Wer zum ersten mal bei dir liest, dem stellen sich gleich mehrere Fragen. Was ist die Jausenstation? Hält dort ein Zug? Und warum nennt sich der Autor Rich Rubin?

Die Jausenstation ist in Österreich ein Gasthaus. Dort kehren Österreicher für eine kleine Zwischenmahlzeit, die Jause, ein. Großen Bahnhof gibt es da eher nicht. Und Rich Rubin? C’est moi.

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Bloginterview mit Bernie von be-gay

Aufgeschrieben von Holger am 3. Juni 2009 in und

Virtuell kenne ich Bernie schon ganz lange, erst über seine Homepage und dann natürlich über sein Blog. Im März 2008 haben wir ihn und seinen Freund dann in Hamburg getroffen und sind seither gute Freunde. Hier nun also das Interview mit Bernie von be-gay.

Zunächst erst mal ganz lieben Dank, dass ich bei Deiner Aktion dabei sein darf und auch von meiner Seite ein ganz großes Lob für Deine Idee und die tolle Umsetzung.

1. Dein Blog ist unter be-gay.blogspot.com zu erreichen. Seit wann blogst du und was bedeutet es dir?

Mit einer eigenen kleinen Homepage bin ich irgendwann in 2001 unter be-gay.net an den Start gegangen. Seit September 2005 wurde das Blog dann in die Homepage integriert und seit Ende 2008 gibt es nur noch den reinen Blog unter der jetzigen Adresse. Das Bloggen ist einfach eine sehr leichte Möglichkeit, die Eindrücke aus meinem Leben anderen Leuten mitzuteilen. Ich stöbere selber gerne bei anderen Bloggern und bin selbst ein sehr mitteilsamer Typ. Irgendwie ist es auch schön, meine Erlebnisse auf diese Weise zu archivieren.

2. Wie viel Zeit verbringst du im Schnitt pro Woche mit deinem eigenen Blog?

Das ist wirklich ganz unterschiedlich. Es gibt Tage, da gucke ich nur kurz nach, ob mir jemand einen netten Kommentar da gelassen hat (worüber ich mich immer sehr freue) und dann wiederum gibt es welche, da sitze ich 2 Stunden am Tag am Rechner, lade Bilder hoch und sammele Informationen zu den Regionen, die wir besichtigt haben. Ich glaube in Stunden und Minuten pro Woche kann ich das gar nicht ausdrücken. Als Student und Referendar war es aber definitiv deutlich mehr Zeit als jetzt, wo ich in der Arbeitswelt angekommen bin.
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Bloginterview mit Torsten von Savlog

Aufgeschrieben von Holger am 29. Mai 2009 in und

Torstens Blog kenne ich schon ewig und wir haben ihn sogar auf dem Kölner CSD mal zufällig getroffen. Durch ihn bin ich wohl zum Bloggen gekommen, weshalb ich auf seine Antworten besonders gespannt war.

1. Dein Blog Savlog, das damlas ja noch anders hieß, war das erste, das mir bewusst als Blog aufgefallen ist. Obwohl ich etwas am Grübeln bin, denn du schreibst bei dir “übertrieben schwules Internetz seit 2001” und ich hab ja schon 2000 angefangen. Trotzdem glaube ich fest daran dass du der Auslöser dafür warst, das ich überhaupt angefangen habe zu bloggen. Kannst du ein wenig Licht ins Dunkel bringen und hattest du auch ein Vorbild?

Seltsam. Als Weblog habe ich tatsächlich im Januar 2001 angefangen, vorher hatte ich auf einer dieser typischen Endneunziger privaten Homepages eine Art Tagebuch – eben ohne die vielen Vorteile und Bequemlichkeiten, die einem ein Blogservice bietet. Wenn ich also auf dem Weg Auslöser gewesen sein könnte, macht mich das stolz. Ich habe die Wochen vor dem eigenen Start Weblogs für mich entdeckt (vermutlich über eine sexuell inspirierte Yahoo-Suche) und würde einige amerikanische Schwulenblogs (davon habe ich nur noch Jockohomo auf dem Radar) und natürlich Stephan von Malorama als Inspirationsquelle sehen. Daneben noch altgediente Recken wie z.B. Jörg (damals dijalog, jetzt bei tumblr). Back in the days war das ja zumindest in Deutschland auch noch alles sehr übersichtlich, da wurden Neublogger noch herzlich begrüßt und man traf sich zur Party (quasi).

2. Damals warst du noch der Kölnboy. Warum hast du das geändert?

Offensichtlich: Wegen ‘Boy’. Das ist ja irgendwann… unangenehm.
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Bloginterview mit Oliver von Ollitalk

Aufgeschrieben von Holger am 24. Mai 2009 in und

Hier kommt nun das sechste Bloginterview und ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich für die vielen lobende Worte für diese Aktion bedanken. Aber heute geht es nicht um mich, sondern um Oliver von Ollitalk.

1. Dein Blog ollitalk.lomologie.de kenne ich schon sehr lange. Seit wann blogst du und was hat es mit der Lomologie in der Url auf sich?

Sehr lange trifft es. Ich blogge seit dem 12.09.2003. und das ganz artig auf der ollitalk. Das Layout hat sich in dieser Zeit nur einmal geändert. Ich weiß es noch als ob es gestern gewesen wäre. Habe damals zum Geburtstag vom Elsch ein ziemlich schweres Geschenk bekommen, das ich schlicht weg nicht verstanden habe: ein Stein mit dem Link drauf. Und Gott sei Dank einer Erklärung was ein Blog eigentlich ist, denn in meinem zarten Alter hatte ich von online tuten und blasen keine Ahnung. Als der Elsch und ich uns kennenlernten (man war das eine süße Geschichte) war klar das wir eine gemeinschaftliche Leidenschaft haben: das Fotografieren. Elsch hat mich dann zur Lomografie gebracht. Als wir damals begannen unsere “Werke” in Galerien auszustellen musste ein Name her. Wir erklärten diese Art der Fotografie schlicht weg zu Wissenschaft (Lomologie) und selber wurden wir zu den Lomologen. Inzwischen produziere ich keine Lomos mehr, leider, denn meine geliebte LCA ist dem großen Pfingsthochwasser 2007 zum Opfer gefallen.

2. Die schönsten Geschichten schreibt ja bekanntlich das Leben, und so lesen wir mitunter sehr haarsträubende Dinge die dir im Alltag geschehen. Ich denke da an eine sehr entgegenkommende Glasscheibe oder einen brennenden Trainingsanzug? Ziehst du solche Dinge an und wie heißt dein Glücksengel der dafür sorgt, das nicht mehr passiert?

Ich glaube nicht das ich solche Dinge anziehe, ich bin mir sehr sicher das viele urkomische Sachen auch den meisten Anderen passieren, aber ich glaube das vielen Menschen eine wichtige Sache fehlt: die Selbstironie über solche Dinge lachen zu können. Und dann fehlt ihnen natürlich noch ein eigenes Blog um es zu kommunizieren. Jedes Drama hat durchaus eine komische Seite.
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Bloginterview mit Clamix von clamix.blogspot.com

Aufgeschrieben von Holger am 20. Mai 2009 in und

“Szenen eines Lebens in Coesfeld und anderswo” so beschreibt Clamix selbst sein Blog. Seine Einstellung zum Bloggen lernt ihr im neuesten Bloginterview kennen.

1. Dein Blog ist unter clamix.blogspot.com zu erreichen. Wie viel Zeit verbringst du im Schnitt pro Woche mit deinem eigenen Blog?

Aktuell sind es vielleicht noch ein paar Minuten. Wenn mir etwas einfällt (was selten genug passiert), schreibe ich es in wenigen Sätzen auf. Früher, als ich noch fast täglich postete, war es definitiv mehr…

2. Aus welchem Grund hast du damit angefangen? Gab es ein Vorbild?

Angefangen hab ich, um es einfach mal auszuprobieren. Dahinter stand mehr die technische Neugier als ein inhaltliches Konzept, das ich auch heute noch nicht habe. Irgendwann ergaben sich mit anderen Bloggern Bekanntschaften und Freundschaften, die mich motivierten, weiter zu bloggen.
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Bloginterview mit Matthias vom Fiat 500 Blog

Aufgeschrieben von Holger am 17. Mai 2009 in und

Mein Blogroll, ohne das Fiat 500 Blog? Undenkbar! Deshalb hier nun das, weil es sich eben um ein Themenblog handelt, sehr interessante Interview mit Matthias, der eben dieses Blog betreibt.

1. Obwohl wir uns nicht kennen, verbindet uns etwas: Die Liebe zu einem ganz besonderen Auto, dem neuen Fiat 500. War dir bei der Bestellung deines Wagens klar, dass der Kleine ein eigenes Blog bekommen würde?

Nein … ich glaube 2 Tage später auf einer Mountainbiketour hielt ich das spontan für ne gute Idee ..

2. Das Fiat 500 Blog widmet ja logischerweise einer ganz bestimmten Sache. Das schränkt dich sicherlich auch ein wenig ein, oder gibt’s genug Themen?

Das ist so ne Sache .. ich frage mich manchmal schon was reinpasst und was nicht .. oft herrscht auch Newsflaute deshalb hab mir so Dinge wie “Frag das Blog” ausgedacht. Natürlich könnte man auch noch viel viel mehr machen. Ich denke da an Videoanleitungen, oder Podcasts usw. aber da fehlt mir manchmal einfach die Energie dazu oder einer der mich antreibt .. für Podcasts brauchst du halt auch Leute die gerne und viel reden.
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Bloginterview mit Barbara von A su salud

Aufgeschrieben von Holger am 14. Mai 2009 in und

Ich habe zwar längst noch nicht alle Fragebögen verschickt, da trudeln auch langsam die Antworten ein.
Die Dritte im Bunde ist Barbara, die in Spanien lebt und die ich eher zufällig in der Blogosphäre ausgemacht habe.

1. Dein Blog ist unter www.ampuria.de/wordpress/ zu erreichen. Was bedeutet dir dein Blog bzw. das Bloggen?

Bloggen ist für mich Freizeitbeschäftigung und Kommunikation.

2. Du bist ja schon vor Jahren nach Spanien ausgewandert. Viele deiner Beiträge erzählen von deinem Leben dort und von den Schönheiten und natürlich auch den Schwierigkeiten in Spanien. Kann man sagen das Spanien deine neue Heimat geworden ist, oder gibts doch einen Funken Heimweh nach Deutschland?

Bei meinen Besuchen in Deutschland ist nie wieder ein Funken von Heimweh oder Sehnsucht übergesprungen. Ich habe aber für mich gelernt, dass ich eigentlich überall dort leben könnte, wo es mir gefällt. Das muss nicht Spanien sein, aber nie wieder Deutschland. Ich habe gelernt loszulassen.
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Bloginterview mit Hans-Georg von queergedacht.de und elbe-penthouse.de

Aufgeschrieben von Holger am 12. Mai 2009 in und

Im zweiten Blog-Interview möchte ich Hans-Georg vorstellen, der gleich zwei Blogs betreibt. Hans-Georg und seinen Freund kennen wir schon ziemlich lange auch persönlich.

1. Deine Blogs sind unter queergedacht.de und elbe-penthouse.de zu erreichen. Seit wann blogst du und was bedeutet es dir?

Begonnen habe ich Anfang 2002. Mein Blog hatte seinerzeit einen anderen Namen und war eine Subdomain von einer anderen Seite von mir. In erster Linie ist das Blog ein Tagebuch. Manchmal schaue ich im Archiv nach, wann ein bestimmtes Ereignis gewesen ist. Es kommt vor, dass bloggen für mich als Ventil dient, z.B. wenn ich mich über etwas geärgert habe, sei es im politischen, gesellschaftlichen oder im privaten Bereich. Ich hoffe, mit meinen Gedanken Menschen zu erreichen, die die gleichen Interessen haben wie ich – oder auch die gleichen Probleme – damit man sich austauschen kann. Ab und zu versuche ich auch, mit meinen Gedanken zu einigen Themen zu provozieren.

2. Bekommst du außer über die Kommentare noch anderes Feedback zu deinen Blogs? Würdest du auch ohne Kommentar-Funktion bloggen?

Außerhalb der Kommentarfunktion bekomme ich selten Feedback, es kommt aber schon mal vor. Anfangs habe ich ohne Kommentarfunktion geschrieben. Ich würde es auch heute noch machen, allerdings ist mit den Kommentaren interessanter.
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Bloginterview: Manniac von blogoff.de

Aufgeschrieben von Holger am 5. Mai 2009 in und

Das Interview mit Manniac von Blog off macht den Auftakt zur Interview-Reihe mit der ich in unregelmäßigen Abständen die Besitzer der Blogs aus meiner Blogroll vorstellen werde.

1. Dein Blog ist unter blogoff.de zu erreichen. Was bedeutet dir dein Blog und warum heißt es Blog off?

Manniac: Blog off ist ein spontan ausgedachter Wortwitz auf “Fuck off”, den ich 2 Minuten später bei meinem Provider als Domäne registriert hatte. Mein Blog war mir am Anfang ein Ersatz für meine derweil in die Jahre gekommenen Homepage. Mit der Zeit wurde Blog off immer wichtiger, gerade als Ausdrucksmöglichkeit für meine künstlerischen Interessen. Als ich vor einem Jahr in Australien war, war dies am stärksten, und ich als Blogger am aktivsten. Seit meiner Rückkehr hat sich das leider wieder reduziert. Das Bloggen an sich finde ich nicht mehr so spannend. Zudem interessiere ich mich jetzt mehr für Videoarbeiten.

2. Wie viel Zeit verbringst du im Schnitt pro Woche mit deinem eigenen Blog?

Manniac: Inzwischen sicher nicht mehr als 1h pro Woche. Aber vor einem Jahr waren es ca. 3-8h täglich.
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Kekse, Glühwein, Gänsebraten

Aufgeschrieben von Holger am 5. Dezember 2008 in

Hier mal ein wenig Werbung in eigener Sache.

In der Weihnachtszeit, wird gebacken und gekocht und das sicherlich auch von Euch. Wir suchen für unser Kochblog rezepteblock.de viele schöne Weihnachtsrezepte. Die Rezepte werden mit Bild dann dort veröffentlicht. Vielleicht habt ihr ja ein paar schöne Leckereien, mit denen wir Rezepteblock.de wieder mit ein wenig mehr Leben füllen können.

Wer öfter eigene Rezept-Ideen dort einstellen möchte kann sich gern bei uns melden, dann bekommst du einen eigenen Autoren-Zugang.

Foto: BeccaG@Flickr | Copyright

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