Wie ihr Euch ja sicherlich erinnert hatte Brownie bei unserem kleinen Kreativwettbewerb den ersten Preis gewonnen: Eine Übernachtung inkl. Frühstück im Parkhotel Hasenbude plus Sightseeing-Tour in Hamburg.
Letztes Wochenende war es nun soweit. Brownie hat uns besucht und ging mit uns auf Entdeckungstour in Hamburg. Da unser Gast eine kleine Wasserratte ist, zog es ihn nach einem ausgiebigen Frühstück erst einmal in den Hamburger Hafen. Wie zeigten ihm das Dockland, ein Bürogebäude direkt am Wasser mit einem großen Aussichtsdeck auf dem Dach.
Dann ging es rüber zu den Landungsbrücken und in die historische Speicherstadt. Aber was wäre ein Besuch in Hamburg ohne ausgiebiges Shopping? Da Brownie die Europa-Passage noch nicht kannte, führt uns der Weg natürlich zuerst dorthin. Ganz begeistert war er vom dortigen Bärenausstatter.
Den Tag beendeten wir beim gemeinsamen Abendessen und nach soviel frischer Luft war Brownie auch ziemlich müde und ratzte schnell ein.
Nun ist auch der 30ste Hamburger CSD Geschichte. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen war die Parade am gestrigen Samstag das Highlight des diesjährigen Christopher Street Days. Zur Freude von uns und der unserer Gäste, wurde dank des guten Wetters wieder viel Haut gezeigt, wie unsere Fotos vielleicht zeigen.
Dass Motto war in diesem Jahr „Gleiche Rechte statt Blumen“ und sollte darauf aufmerksam machen, dass statt aller Freude über das runde Jubiläum, die Schwulen und Lesben im Alltag immer noch benachteiligt werden.
Aufgeschrieben von Holger am 24. April 2010 in Hamburg
Die Wetterfrösche hatten uns ein ebenso sonniges Wochenende wie das letzte versprochen und so traf es zumindest heute auch ein. So nutzten wir den Tag für eine unserer Lieblingsbeschäftigungen. Gegen Mittag machten wir uns auf in die Hamburger City und schlenderten durch etliche Geschäfte. In einigen wurden wir auch fündig, wie das Bild unten beweißt.
Die Stadt war relativ voll, bedingt auch durch eine Anti-Atomkraft-Menschenkette, die quer durch die Bummelmeile führte.
Zum Nachmittags-Käffchen kehrten wir im Cafe de Paris am Rathaus ein, um danach noch etwas weiter durch die Geschäfte zu shoppen. Am Abenden gönnten wir uns dann noch ein 4-Gänge-Menü im Mediterano. Das hatten wir schon vor einigen Wochen bei Daily Deal zum halben Preis erstanden. Jetzt tun uns ein wenig die Füße weh, weswegen wir selbige auch dringend etwas hochlegen müssen.
Hamburg ist die schönste Stadt der Welt, das wissen wir, aber Hamburg hat auch dunkle Zeiten erlebt. Zeiten voller Qualen und Entbehrungen. Krankheiten und Naturgewalten wüteten in der Hansestadt. Das alles ist schon lange her, aber im Hamburg Dungeon wird diese Zeit wieder erstaunlich lebendig.
In filmreifen Kulissen bewegt man sich durch die Vergangenheit und findet sich zum Beispiel zurückversetzt in das Jahr 1717, als die Sturmflut über Hamburg hereinbrach, oder ins Jahr 1842, als der große Brand in Hamburg fast alles zerstörte. Die meiste Zeit ist man zu Fuß unterwegs, begleitet von professionellen Schauspielern, aber im Dungeon sind auch einige Fahrattraktionen, die für Spannung und Nervenkitzel sorgen.
Die neueste Attraktion sind die Moorleichen. Allein beim Gedanken daran gruselt es einen schon, oder? Auf einem dunklen Weg, der hinter den knochigen Wurzeln einer alten Eiche beginnt, wandern die Besucher auf dem Pfad des Grauens. Der Weg ist uneben und weich und um einem herum ist die klamme Kälte des Moores zu spüren. Es ist dunkel und von der Decke hängen lianenartig eklige Wurzeln. Das Moor ist eine Höhle aus deren Wände Knochen und Skelette ragen und irgendwann, es gruselt einen eh schon genug, tauchen sie auf: die Moorleichen. Man hat das Gefühl, sie würden immer noch um ihr Überleben kämpfen, während Krähen nach ihren Überresten Ausschau halten. Der Besucher wird eingenommen von einer Umgebung und von einer Situation wie er sie wahrscheinlich noch nicht erlebt hat und sie wahrscheinlich auch nicht erleben möchte.
Vor einiger Zeit haben wir das Dungeon in der Speicherstadt mit Freunden besucht und die waren genauso begeistert wie wir. Die Geschichte einer Stadt so zu erzählen ist einmalig und alles andere als langweilig. Das Hamburg Dungeon ist übrigens kein Museum oder ein Gruselkabinett, sondern eine Show in der man selbst mit einbezogen wird. Aber keine Angst, man braucht keine schauspielerischen Ambitionen, man ist eher Statist und Zuschauer zu gleich. Wer einen Besuch in die Hansestadt plant, sollte unbedingt einmal im Dungeon vorbei schauen und das nicht nur wegen der vielen schaurigen Momente, sondern weil man ganz nebenbei auch noch richtig was lernt und das vergisst man so schnell nicht mehr.
Nach einer Reise hat man manchmal ja das Bedürfnis gleich wieder zurück zu wollen, oder aber erst mal wieder ein wenig Heimatluft zu schnuppern. Letzteres taten wir gestern mit einem Bummel durch die Hamburger City.
Gut, wir waren zwar nur einen Monat weg, aber hier hat sich doch schon ein wenig was geändert: Die Temperaturen sind niedriger und die Außen-Alster ist zugefroren. Wir ließen es uns also nicht nehmen, ein paar Schritte auf das Eis zu tun, denn das wir das wollten, darüber hatten wir vor ein paar Tagen schon gesprochen. Da lagen wir allerdings noch bei über 40°C am Pool in Alice Springs.
Auch zwischen diesen beiden Bildern (unten) liegen nur ein paar Tage. Ach ja, jetzt haben wir übrigens das Bedürfnis wieder zurück zu wollen.
Der gestrige dritte Advent begrüßte uns mit einem wunderschönen, freundlichen Gesicht. Das passte ganz gut, denn wir waren mit Mirjam, Jean und dem kleinen Mo zum Frühstück im Knuth verabredet. Nach dem Frühstück schlenderten wir ein wenig über den Altonaer Weihnachtsmarkt, der gerade seine Pforten öffnete. Hier durfte Mo ein wenig Karussell fahren.
Das Wetter war immer noch schön und fast wolkenlos, zu schade um jetzt schon den Heimweg anzutreten, deshalb entschieden wir uns noch einen Abstecher an die Elbe zu machen. Zuerst nach Blankenese zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man einen gigantischen Blick auf den Strom hat.
Danach ging es an den Strand. Es gibt so einige in Hamburg, aber der hier in Wittenbergen ist besonders schön. Kannten wir auch noch nicht. Hier begegnete uns auch der historische Dreimastschoner “Mare Frisium”.
Zum Aufwärmen ging es dann auf eine heiße Schokolade bzw. einen Glühwein zum Klövensteen in Rissen, wo uns im angrenzenden Park wilde Tiere begegneten.
Hamburg mal aus einer ganz anderen Perspektive. 13 wirkliche Sportler zeigen ihre teilweise ungewöhnlichen Sportarten vor der Kulisse der Hansestadt – gekonnt in Szene gesetzt von Fotograf und Regisseur Bernd Possardt.
Hier z.B. Matthias Ludwig auf dem Dach des Hochbunkers am Heiligengeistfeld.
Diese und viele weitere Aufnahmen von Bernd Possardt sind vom 30.10. – 27.11.2009, Dienstag – Freitag von 11:00 – 18:30 Uhr in der Ausstellung “Male Athletes” im Mittelweg 163 in Hamburg zu bewundern.
Zum 8. Mal fand am letzten Wochenende das Hamburger Stadtpark Revival statt. Auf der Rennstrecke wurden Demo-Rennen und Gleichmäßigkeitsprüfungen für Motorräder und Automobile bis Baujahr 1978 gefahren. Klar, dass auch wir da hin mussten, denn es waren auch mehrere alte Fiat 500 und Abarth 500 am Start.
Aufgeschrieben von Holger am 16. August 2009 in Hamburg
Gestern z.B. die Vattenfall Cyclassics, am Wochenende davor der Christopher Street Day und die Astra Days. Aber auch die Harley Days, das Alstervergnügen, der Hanse Marathon, der Dextro Energy Triathlon (ehemals Hamburg City Man), der Schlagermove, und und und. Das für all diese Veranstaltungen viele Straßen der Innenstadt gesperrt werden nimmt man dafür gerne in Kauf.
Auch wir freuen uns immer wieder wenn wir in Hamburg sind (und das sind wir sehr oft), über die vielen Veranstaltungen die ja auch den Charme der Stadt ausmachen. Parken tun wir nie in der City, sondern kurz davor, so dass wir aber noch zu Fuß in die Stadt kommen und haben so mit der an oder Abfahrt nie ein Problem.
Vielen Dank noch mal an alle für die lieben Genesungswünsche. Es geht mir schon viel besser und weil das auch gestern schon so war, haben wir uns dann doch entschlossen, statt im Garten liegend die Zeit zu verbringen, uns im Schongang die CSD-Parade anzuschauen. Wohlgemerkt anzuschauen, denn sonst sind wir immer die ganze Strecke gegangen. Wie man auf dem zweiten Bild sehen kann ist diesmal sogar Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU) ein Stück des Wegen mitgewandert. Als der Zug wie immer in der Mönckebergstraße pausierte, taten wir es ihnen gleich und genossen auf der Terrasse des elbphilharmonischen Starbucks einen leckeren Eiscafè und einen Gratis White Chocolate Mocca.
Die Kamera war natürlich auch dabei und deshalb hier ein paar Eindrücke von der Parade.
Ich glaube eher, dass sie das bei DSDS nur deshalb haben wollen, um gleich im Vorfeld …
@Holgi Ist leider so. Wir sind es auch anders gewohnt, aber betteln werden wir deswegen jetzt nicht, …
Wow!