
Foto: Qantas
Wenn einer eine Reise tut… noch ist es zwar etwas hin bis wir uns Richtung fünften Kontinent bewegen, aber bis es soweit ist saugen wir mit Freude alle Informationen auf, die damit zu tun haben.
So auch einen Bericht über den Flug mit dem A380 von London über Singapur nach Sydney von Michael Stockhausen. Nach dem Lesen stieg die Vorfreude noch mehr. Auf den dicken Vogel und auf Australien.
Dank an Wolle für den Tipp!
Schade, dass Ostern schon wieder vorbei ist. Ostern mag ich eigentlich noch lieber als Weihnachten. Es ist alles viel farbenfroher und die Natur erwacht endlich wieder aus ihrem Winterschlaf.
Dieses Ostern verbrachten wir bei den Sörnies im Weserbergland. Am Samstag machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg und kamen erstaunlich gut durch. Bereits um 12 Uhr standen wir bei den beiden Jungs vor der Tür. Nach ein paar stärkenden, selbst gebackenen Waffeln und etwas Koffein, startete auch schon das Programm, das die Beiden sich für uns ausgedacht hatten. Bei allerbestem Kurzehosenwetter führen wir hinauf zur Schaumburg und dann noch ein wenig höher zur Paschenburg, von wo aus man nicht nur einen Blick auf die Schaumburg, sondern auch aufs schöne Weserbergland werfen konnten.
Es folgte ein Besuch den nahe gelegenen Stadt Rinteln, die neben einem leckeren Eis noch weitere schöne Ausblicke für uns bereithielt.
Wir wollten aber noch höher hinaus. Diese Möglichkeit bot sich in der Erlebniswelt Steinzeichen (einem ehemaligen Expo-Projekt) und nennt sich Jahrtausendblick. Bis dahin war es aber ein weiter Weg, der einem aber mit so einigen Zwischenstationen gar nicht so weit vorkam. Das ganze war sozusagen ein geologischer Lehrpfad. Als wir den geschafft hatten, waren es dann auch nur noch 158 Stufen bis zur Plattform. Die ist übrigens nichts für Menschen mit Höhenangst, denn der Boden besteht nur aus Gitterrosten, die den Blick in die Tiefe freigeben. Der Blick und das Bauwerk an sich ließen die Strapazen schnell vergessen.
Damit war der Tag auch schon fast zu Ende. Am Abend gab es noch einen Grillabend auf der Terrasse von Bernie und Sören.



Seit Samstag sind wir unserem Ziel Down Under etwas näher, denn wir haben bei der Reise-Agentur schon das Rahmenprogramm unserer Reise festgelegt. Flüge, Wohnmobil und natürlich der Zeitraum wurde festgesteckt. Lediglich bei dem Hotel in Sydney waren wir uns noch nicht sicher und haben jetzt noch mal vier Vorschläge nachgereicht.
Sehr sicher ist aber das wir mit einem ziemlich großen Vogel fliegen werden.

Foto: nguyendai@flickr
Es sind zwar noch elf Monate hin bis wir uns auf die andere Seite der Erde begeben, um einen Teil des Süd/Ostens Australiens zu erkunden. Trotzdem haben wir uns am Wochenende schon mal mit der Reise beschäftigt. Das Wichtigste ist natürlich die Route, schließlich wollen wir möglichst viel sehen, aber auch nicht die ganze Zeit mit dem Wohnmobil auf der Straße verbringen. Außerdem gibt es ein wichtiges Datum, das nicht verschoben werden kann: Silvester. Den Tag wollen wir nämlich in Sydney verbringen und das weltschönste Feuerwerk live miterleben.
Unsere grobe Routenplanung hat ergeben, dass wir unser Wohnmobil ca. 5.600 Km über Straßen und Pisten bewegen werden. Die Erfahrung lehrt uns aber, dass es eher mehr werden wird.

Karte: Google Maps
An diesem Wochenende hatten wir Besuch von unseren Freunden aus dem Weserbergland. Da Bernie und Sören uns vor ein paar Monaten bei sich selber sehr verwöhnt hatten, wollten wir das diesmal natürlich auch tun.
Am frühen Freitagabend reisten die Beiden an und wurden von uns erst einmal mit einem gemütlichen Abendessen …
Die letzten vier Tage war hier im Blog etwas Ruhe, da wir Sören und Bernie im Weserbergland besucht haben, eine Gegend, die gar nicht so weit von uns entfernt ist, die wir aber noch nie erkundet hatten. Dass hat sich jetzt komplett geändert. Die leicht hügelige Landschaft hat schon was für sich und ich kann nachvollziehen, warum sich die Beiden …
Da wir im nächsten Jahr einen etwas ausgedehnteren Urlaub machen wollen, begnügen wir uns dieses Jahr mit kleineren Ausflügen im eigenen Land, was ja auch mal schön sein kann. Von Montag bis Mittwoch wollten wir uns einmal Rügen anschauen. Im Gegensatz zu Gunnar, kannte ich Deutschlands größte Insel noch nicht.
Dichter Nebel am frühen Morgen um die Hasenbude verhieß gestern eigentlich kein gutes Ausflugswetter, aber gegen Mittag klarte es auf und die Sonne setzte ihr Maigrinsen auf.
Wir wollten zum Gut Basthorst, was ungefähr 15-20 Km an der nord-östliche Grenze zu Hamburg im Kreis Stormarn liegt. Die Anfahrt war etwas nervig, denn die direkte Verbindung über die A24 wurde und wegen Brückenbauarbeiten verwert, weswegen wir im Schritttempo 20 Minuten durchs beschauliche Hamburg-Horn schleichen mussten. Ab Jenfeld ging es dann wieder auf den Highway und wir waren dann auch recht schnell in Basthorst angekommen.

Die Gutsverwaltung hatte zum Frühjahrsmarkt eingeladen. Es wurde allerlei SchnickSchnack Kunsthandwerk angeboten, darunter die beliebten rostigen Stehrummchen für den Garten, aber auch viele regionale Spezialitäten und Gartenmobilliar. Das war alles sehr nett, aber wie Gunnar so schön sagte, nix für uns, dafür ist es bei uns zu aufgeräumt, sei es im Garten oder im Haus.
Also ging es nach einiger Zeit weiter über Land in eine große Gärtnerei, immer auf der Suche nach der Inspiration für unsere Grünanlage. Hier wurden wir allerdings nicht fündig und so muss sich unser Garten noch ein wenig gedulden. Macht ja auch nix, denn unser Rasen erfreut uns ja gerade mit einem saftigen Grün, seit ein paar Tagen haben wir ein nettes kleines Beet und wir haben unsere Hecke um ein paar fehlende Thujas ergänzt.
Das Wetter lud gestern dazu ein endlich mal mit Luigi einen kleinen Sonntagsausflug zu machen. Es sollte in den Zoo Hannover gehen. Eigentlich sind wir ja nicht so die großen Zoogänger aber ein Tier hatte es uns angetan, seit wir darüber einen Bericht im TV sahen und es war fast ausschließlich der Grund, warum wir uns gerade diesen Zoo ausgesucht hatten.
Das ist er, der Katzenbär, die Zoologen nennen ihn auch “Kleiner Panda” oder “Roter Panda”. Ursprünglich kommt er aus dem Himalaja und gehört leider zu einer vom aussterben bedrohten Tierart. In Hannover gibt es ein Pärchen das, so hörten wir gerade Nachwuchs hat. Als wir das erste mal am Gehege vorbeikamen, schliefen die Kleinen hoch oben in einem Baum und Mama oder Papa (das kann man bei dem dichten Fell nicht so genau sehen) machte gerade Körperpflege, ziemlich versteckt in einem anderen Baum. Erst als wir das zweite mal vorbei kamen war ein wenig mehr Action bei den kleinen Pandas.
Der Zoo in Hannover hat aber natürlich noch viele andere Tiere und ist sehr schön angelegt. Gerade für Kinder, die auch in hoher Anzahl anwesend waren, wird dort sehr viel geboten, aber auch wir kamen auf unsere Kosten.
Die zwei Tage Urlaub, die sich Gunnar nach der Musikmesse genommen hat, habe ich mir ebenfalls gegönnt. Nachdem wir den gestrigen Tag ein wenig mit shoppen verbracht haben, wollten wir heute mal aufs Geld ausgeben verzichten und einen netten Ausflug machen. Und was nutzt man als Fast-Hamburger viel zu selten als Ausflugsziel, obwohl es ganz in der Nähe liegt? Richtig, Hamburg. Inspiriert durch einen Beitrag bei Bernie, schlug ich vor mal eines der ungewöhnlichsten Bürogebäude am Hamburger Hafen, das Dockland zu besuchen, da einem auf dem Dach ein wunderbarer Ausblick über den Hafen erwartet.
Da sich die Parkplatzsuche direkt am Hafen wegen zahlreiche Baustellen und weil es natürlich mitten in der Woche war, etwas schwierig gestaltete, parkten wir oberhalb an der Elbchaussee und gingen dann die “Himmelsstiege” hinab zum Elbstrand. Man kann die ganze Zeit direkt am Wasser gehen, selbst dort, wo am Wasser gebaut wurde, ist ein breiter Weg angelegt, damit man nicht hinter den Gebäuden an der Straße laufen muss. Hier sind auch schon einige wirklich schöne Wohngebäude fertiggestellt. Nach ca. 45 Minuten kamen wir dann an unserem Ziel an und erklommen die zahlreichen Stufen aufs Aussichts-Plateau.
Hmm vielleicht ist es ganz positiv und sie ist frisch verliebt oder so… Drücke jedenfalls die Daumen, …
Meine Mutter beherrscht diese Disziplin auch erstaunlich gut, und dann ist es meistens was ganz banales…
@Hans-Georg Ich hoffe nicht, aber ich gehe auch davon aus, dass es was anderes ist.